Schlupfwarzen: Was ist das?

Schlupfwarzen sind ein Problem, welches nicht nur optisch unangenehm ist. Auch die Funktionen der Brustwarzen sind betroffen. Erklären wir erst einmal, worum es sich bei Schlupfwarzen handelt: Durch zu kurze Milchkanäle sind die inneren Brustwarzen anstatt wie im Normalfall nach außen, bei Schlupfwarzen oder Hohlwarzen nach innen gestülpt.


Im Gegensatz zu den andern „gängigen“ optischen Unannehmlichkeiten, die Frau im Laufe ihres Lebens mit ihrem Busen bekommen mag, wie dem Hängebusen, sind Schlupfwarzen meist angeboren und nicht das Resultat von zu wenig Sport oder falscher Ernährung. In einigen Fällen mögen sie ein Zeichen für eine Erkrankung der Brust sein, allerdings nur, wenn sie einseitig und plötzlich entstehen. Auch Piercings oder vorangegangene Operationen können Schlupfwarzen begünstigen. Im Normalfall allerdings handelt es sich um eine angelegte Andersartigkeit, die nicht weiter beachtet oder behandelt werden müsste, wenn sie nicht die Funktionen des Stillens und der Empfindlichkeit gegen Reize beeinträchtigen würde.

 

Welche Methoden helfen gegen Schlupfwarzen?

Um Stillen möglich zu machen, und auch, wenn die Optik von Schlupfwarzen ein Problem sind, gibt es einige Methoden, die Brustwarze doch noch an ihren Platz zu bringen. Die einfachste ist das Tragen sogenannter Nipletten. Sie werden vom Frauenarzt verschrieben und wirken durch Unterdruck. Die Brustwarze wird also quasi herausgezogen. Die Nipletten sollten täglich einige Stunden getragen werden. Bis zu sichtbaren Resultaten vergehen in der Regel einige Wochen bis wenige Monate bei regelmäßigem Gebrauch. Nipletten sind besonders vor oder während einer Schwangerschaft sinnvoll, da sich das Gewebe in dieser Zeit sowieso verändert. Zusätzliche Massagen versprechen gute Resultate für ein erfolgreiches Stillen. Allerdings bleiben die Brustwarzen nach dem Abstillen in den meisten Fällen nicht außen, sondern ziehen sich wieder zurück.

 

Wie bleibt die Korrektur beständig?

Wünscht man eine Korrektur der Schlupfwarzen die nicht nur einer bestimmten Funktion, dem Stillen, dienen soll, sondern leidet man unter der Optik, ist die Niplette nur bedingt zu empfehlen. Denn zu dauerhaften Lösungen hat der Spezialist für plastische Korrekturen in Karlsruhe noch einiges anzubieten. Eine unkonventionelle aber effektive Methode ist ein Brustwarzen-Piercing. Hierbei wird in einem winzigen Stich ein kleiner aber wirksamer Ring eingesetzt, durch den die Warze dauerhaft nach außen gezogen wird. Nach einigen Wochen ist die Wirkung so stabil, dass der Ring gezogen werden kann und die Warze in der Regel beständig an ihrem neuen Platz bleibt. Sollte weder Niplette noch Piercing sich als die ultimative Lösung im Kampf gegen Schlupfwarzen erweisen, besteht die Möglichkeit einer operativen Korrektur zum Beispiel in einem Institut für plastische Chirurgie in Karlsruhe. Hier kann man sich auch zunächst umfassend über alle Methoden zur Behandlung von Schlupfwarzen beraten lassen. Die effektivste weil dauerhafte Lösung ist ein recht unspektakulärer Eingriff, der die Brustwarze nach Wunsch modelliert. Der Chirurg wird nach genauer Absprache mit der Patientin handeln und wirklich nur die Schritte durchführen, die von ihr gewünscht werden. Von einer Operation bleiben nach Ausheilung keine sichtbaren Narben zurück.